Retargeting mit Google Ads: Online-Marketing-Kampagnen sinnvoll optimieren

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Neben Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind wir auch im Bereich Online-Marketing tätig, wo Retargeting immer wieder eine Rolle spielt.

Stellen Sie sich vor: Ein potenzieller Kunde findet über eine Google-Anzeige den Weg in Ihren Onlineshop, legt vielleicht sogar ein Produkt in den Warenkorb. Dann verlässt er die Seite jedoch, bevor es zum Kaufabschluss kommt. Was können Sie tun, um den Interessenten doch noch als Kunden zu gewinnen? Sie können ihn durch Retargeting geschickt an sein Kaufinteresse erinnern.

 

 

Wie funktioniert Retargeting mit Google Ads?

 

Ruft ein User über eine bei Google geschaltete Anzeige die Zielwebseite auf, wird ein entsprechendes Cookie auf seinem Gerät gesetzt. Über dieses werden Informationen wie Seitenaufrufe oder getätigte Aktionen auf der Seite erfasst und an das in der Webseite integrierte Google-Analytics übertragen. Google Analytics leitet diese Daten nun an den verknüpften Google Ads-Account weiter. Nun können über die Suchnetzwerkpartner von Google oder die Google-Suche gezielt Anzeigen an den User ausgespielt werden. So lassen sich User ansprechen, die bereits ein gewisses Interesse am Produkt oder der Marke gezeigt haben. Ist ein User beispielsweise auf der Suche nach einer Ferienwohnung und hat bereits eine entsprechende Seite besucht, können in Zukunft gezielt Werbeanzeigen über die Google-Plattform an ihn ausgespielt werden.

 

Welche Vorteile bietet Retargeting mit Google Ads?

 

1. Traffic und Conversion Rate erhöhen

Anzeigen, die an den Interessen der User ausgerichtet sind, erhöhen den Traffic auf der Webseite und führen eher zu Conversions. Bei Conversions handelt es sich um erfolgreiche Werbekontakte, über die beispielsweise ein Kauf, eine Newsletter-Anmeldung oder eine andere zuvor festgelegte Nutzerinteraktion zustande kommt.

2. Branding durch starke Präsenz

Durch das erneute Ansprechen von Interessenten wird die Markenpräsenz innerhalb der Zielgruppe erhöht, was bei der Etablierung der Marke hilft.

3. Streuverluste und Kosten reduzieren

Retargeting mindert die Streuverluste von Werbekampagnen und somit auch die Kosten.

 

Was gilt es zu beachten?

 

1. Nicht jeder Interessent ist gleich zu behandeln.

Hat der Kunde lediglich die Seite aufgerufen, einen Kaufvorgang abgebrochen oder in der Vergangenheit bereits einen Kauf getätigt? Der erneute Werbekontakt sollte je nachdem inhaltlich angepasst werden.

2. Dem User sollte ein Grund zum Klicken gegeben werden.

Wird eine Anzeige im Rahmen des Retargetings ausgespielt, weiß der Interessent bereits, worum es beim angebotenen Produkt/der Dienstleistung geht. Warum sollte er die Website erneut aufrufen? Man könnte ihn beispielsweise auf neue Angebote oder Finanzierungsmöglichkeiten hinweisen.

3. Die Kampagne muss regelmäßig ausgewertet und gepflegt werden.

Sind die angewandten Strategien erfolgreich? Gibt es Hinweise darauf, wie sie sich weiter verbessern lassen? Die regelmäßige Analyse und Pflege der Werbekampagne ist essenziell für den Erfolg.

 

Denken Sie darüber nach, Ihre Webpräsenz durch eine gut geplante und effiziente Google Ads-Kampagne zu stärken? Unser Team steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Klassische Pressearbeit

Warum klassische Pressearbeit für Unternehmen wichtig bleibt

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Öffentliche Kommunikation ist zugänglicher geworden. Mit dem Aufkommen und der Etablierung von Social Media wurden neue Kommunikationskanäle geschaffen, die einfach zu bespielen sind und umfassende Möglichkeiten bieten. Verliert die klassische Pressearbeit dadurch an Bedeutung? Nicht unbedingt.

 

Die Vorteile beim Bespielen von Social-Media-Kanälen sind offensichtlich: Es ermöglicht Unternehmen, direktes Feedback über Likes und Kommentare zu erhalten, Informationen schneller zu teilen und zu verbreiten und in den direkten Kontakt zu ihren Kunden zu treten. Jedoch hat die klassische Pressearbeit, wie das Versenden von Pressemitteilungen und -einladungen oder das Abhalten von Pressekonferenzen, ebenfalls entscheidende Vorzüge.

Aus den folgenden Gründen kann Ihr Unternehmen von klassischer Pressearbeit profitieren:

 

Reichweite

Über Pressearbeit erreichen Sie die richtigen Medien für Ihren Fachbereich. So können Sie Ihre Reichweite dort erhöhen, wo es darauf ankommt. Die Zielgruppe wird effizient erreicht und Streuverluste vermieden. Durch eine Platzierung in einer Fachzeitschrift sorgen Sie außerdem dafür, dass sich mehr interessierte Personen tatsächlich mit Ihrem Unternehmen auseinandersetzen.

Auch wenn sich über Social Media theoretisch sehr viele Menschen erreichen lassen, hängt Ihre organische Reichweite von der Vernetztheit und Beliebtheit Ihres Social-Media-Auftritts ab. Zudem ist die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer relativ gering, sodass Posts oft nicht lange im Gedächtnis bleiben.

 

Glaubwürdigkeit

Das Vertrauen der Deutschen in klassische Medien übersteigt das Vertrauen in Nachrichten in den Sozialen Medien deutlich . Aus diesem Grund erscheinen Unternehmen, über die in klassischen Medien berichtet wird, seriöser und glaubhafter.

 

Komplexität

Die knappe Zeit, Social-Media-User im Schnitt mit dem Lesen eines Posts verbringen, reicht für die Vermittlung komplexer Themen und Sachverhalte nicht aus. Umfassende Inhalte zu vereinfachen, ohne sie zu verfälschen und sie anschließend authentisch und zielgerichtet zu verbreiten, zählt zu den wichtigsten Aufgaben der klassischen Pressearbeit.

 

Ein sinnvoller Mix im richtigen Verhältnis

 

Somit ist die klassische Medienarbeit keineswegs verzichtbar. Eine effiziente und zeitgemäße Öffentlichkeitsarbeit sollte weder auf eine gepflegte Social-Media-Präsenz noch auf klassische Pressearbeit verzichten. Insbesondere, da beide von Synergieeffekten profitieren können: Durch eine hochwertige Pressearbeit erhöhen Sie Ihre Bekanntheit und damit auch Ihre Social-Media-Reichweite. Social Media hingegen kann Ihnen dabei helfen, bei den durch Pressearbeit gewonnenen Interessenten präsent zu bleiben und wertvolles Feedback einzufangen, von dem wiederum die Pressearbeit profitieren kann.

 

Denken Sie darüber nach, Ihre Reichweite mit professioneller Öffentlichkeitsarbeit online und offline zielgerichtet zu verbessern? Unser Team berät Sie gerne. Hier können Sie Ihre Anfrage übermitteln.

Öffentlichkeitsarbeit und Online-Marketing – eine gelungene Symbiose

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Der digitale Wandel in der Medienwelt macht vor der Öffentlichkeitsarbeit nicht Halt. War es früher möglich, mit einer Platzierung in einem einschlägigen Branchenmagazin die Aufmerksamkeit der gewünschten Zielgruppe zu gewinnen, gehört heute weit mehr zum Erfolg. Soziale Netzwerke, Suchmaschinen und Videoplattformen etablieren sich zunehmend als News-Aggregatoren und erobern immer mehr Marktanteile von den „klassischen Medien“. Wer bekannt werden möchte, muss Online-Marketing betreiben und dort präsent sein.

 

Wie wird man erfolgreich in sozialen Netzwerken? Und wie erscheint man in einer Suchmaschine? Welche Fehler können auftreten?

Reichweite neu denken: Mehr als „ein bisschen Facebook“

 

Möchte ein Unternehmen seine Reichweite in den sozialen Netzwerken steigern, wird oft aus Sicht eines Privatnutzers gedacht. Man kennt die Oberfläche des eigenen Facebook-Accounts oder des Instagram-Profils und traut sich zu, die Verwaltung selbst in die Hand zu nehmen. Verwundert wird dann nach einigen Monaten festgestellt, dass sich die Follower-Zahl kaum erhöht hat und die Zugriffszahlen auf die eigenen Seiten niedrig bleiben.

 

Das liegt an der sogenannten „sozialen Blase“. Wer ein geschäftliches Profil in den sozialen Netzwerken betreibt, der vergisst oft, dass nur die eigenen Abonnenten die geposteten Beiträge sehen. Sie können diese zwar teilen, doch gehören die Freunde der Follower meist nicht mehr in dieselbe Zielgruppe. Das macht die Weitergabe unwahrscheinlich.

 

Wer aus seiner Blase ausbrechen möchte, braucht ein professionelles Profilmanagement. Durch gezielte Werbung, gesponsorte Beiträge und strategische Kampagnenbetreuung wird die eigene Reichweite gesteigert.

 

Facebook beispielsweise bietet dazu den Facebook-Business Bereich an. Hier lässt sich von einem geschulten Social Media Manager eine Kampagne entwickeln, die für einen bestimmten Betrag Anzeigen in die Profile der eigenen Zielgruppe einspielt. Das funktioniert über die eigene Facebook-Seite hinaus. Der Manager behält zudem Kosten und Klicks im Überblick, so dass es keine bösen finanziellen Überraschungen gibt.

 

Bei Google ganz oben

 

Neben den sozialen Netzwerken lässt sich Reichweite im Netz vor allem durch das Bekanntmachen der eigenen Seite über Suchmaschinen generieren.

Das geschieht über zwei Wege:

 

  • SEO (Search Engine Optimization)
  • SEA (Search Engine Advertisement)

 

Zum einen muss eine Webseite „SEO optimiert“ werden. Dazu wird die eigene Homepage von einem SEO-Spezialisten so verbessert, dass die Indexierungsprogramme gängiger Suchmaschinen sie als relevant für ein bestimmtes Thema empfinden.

 

Zum anderem werden zu relevanten Suchanfragen Anzeigen in der jeweiligen Suchmaschine, z. B. Google, ausgespielt. Diese unterscheiden sich kaum von den anderen Suchergebnissen und führen den Nutzer direkt auf die Unternehmenshomepage oder andere Aktionsseiten.

 

In der gängigsten Suchmaschine, Google, wird dazu von einem Online-Marketing-Manager über die Google-eigenen Werbetools eine Kampagne erstellt. Diese beinhaltet neben den erstellten Anzeigen eine Liste an Suchbegriffen, zu denen eine Anzeige ausgespielt wird. Bucht beispielsweise ein Autohaus eine Kampagne zum Thema „Gebrauchtwagen“, sorgt der Manager dafür, dass bei allen relevanten Suchanfragen die Anzeigen des Kunden in der festgelegten Region/Zielgruppe etc. angezeigt werden.

 

Planen Sie, Ihre Reichweite im Netz zu vergrößern? Unser Team unterstützt Sie gerne dabei. Richten Sie detaillierte Anfragen zu Beratungen und Angeboten direkt an unseren Online-Marketing-Experten.

 

Jahreszeiten

Alle Jahre wieder: Feiertage für Medienarbeit nutzen

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Corona hat einige Redaktions- und Marketingpläne durcheinandergewirbelt. Projekte wurden verschoben, Messen sind ausgefallen und geplante Partnerschaften können nicht wie geplant geschlossen werden. Worüber also kommunizieren? Ideen bieten zum Beispiel die Feiertage der aktuellen Saison.

Aktionstage und Ereignisse geschickt einsetzen

 

Neben den klassischen Feiertagen laden im Jahresverlauf eine Reihe teils skurriler Tage zur Content-Planung ein. Sie bieten Gelegenheiten, um z.B. in Social-Media-Kanälen für ein Thema zu sensibilisieren. Gleichzeitig können sie als Themengeber für Blogbeiträge dienen. Auch wenn mal einer verpasst wird, ist das nicht schlimm. Das Gute ist schließlich, dass sie zuverlässig Jahr für Jahr wiederkehren. Es bietet sich daher an, die entsprechenden Tage im eigenen Kalender zu vermerken.

Das sind unsere Agentur Top 10 – Es ist wohl schwer zu erraten, warum 😉:

 

  • 01. Februar: Nationaler Ändere-Dein-Passwort-Tag
  • 12. März: Welttag gegen Zensur im Internet
  • 26. April: Tag des geistigen Eigentums
  • 17. Mai: Welttag der Telekommunikation
  • 06. Juli: Tag der Schokolade
  • 31. Juli: Tag des Systemadministrators
  • 17. Juli: Welt-Emoji-Tag (was würden wir Kommunikatoren nur ohne sie tun)
  • 09. August: Tag der Buchliebhaber
  • 01. Oktober: Tag des Kaffees
  • 15. November: Ich-liebe-es-zu-schreiben-Tag

 

Eine Übersicht findet sich z.B. hier: www.feiertags.info/jahrestage

 

Aktueller geht’s nicht: Jahreszeiten und Themen der Saison

 

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – mit jeder Jahreszeit gehen bestimmte Gewohnheiten einher. Greifen Sie diese unterschiedlichen Lebensgefühle in Ihrem Content auf. Im Winter verbringen wir unseren Alltag meist in geschlossenen Räumen. Die letzten Monate von #flattenthecurve und Quarantäne haben ähnliches Verhalten gefordert. Der nun anstehende Sommer lädt dazu ein, rauszugehen und die Sonne zu genießen. Natürlich mit besonderer Vorsicht und dem nötigen Abstand zu unseren Mitmenschen.

 

Zeigen Sie Ihrer Zielgruppe in Ihrem aktuellen Content, welche Aspekte Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung mit den Sommermonaten verbindet. Beim Brain-Storming helfen diese Fragen:

 

  • Wird das Produkt im Sommer anders genutzt als im Winter? Was ist dieses Jahr besonders?
  • Welche Probleme treten im Sommer auf, bei denen Ihr Produkt unterstützen kann?
  • Für welche Themen interessiert sich Ihre Zielgruppe während der Urlaubszeit?

 

Zusätzlich zu den eigenen Ideen können Sie Tools wie Google Trends oder den Keyword Planner nutzen, um herauszufinden, welche Themen zurzeit interessieren. Unser Team unterstützt Sie gern bei Rückfragen hierzu oder wenn es darum geht, Ihre Zielgruppe passend anzusprechen.

Zielgruppenanalyse

Zielgruppe kennen & zielgerichtet ansprechen

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Technologie-begeisterter Unternehmer oder Top-Verdienerin? Naturliebender Familienvater oder gesundheitsbewusste Seniorin? Weiblich, männlich, divers, online-affin, Zeitungsleserin? Bevor man beginnt, mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren, sollte Klarheit über die eigene Zielgruppe herrschen. Gerade in unserer informationsüberfluteten Zeit, in der Mediennutzenden eine riesige Auswahl an Themen und Formaten zur Verfügung steht und Redaktionen täglich einen Berg an Pressemitteilungen erhalten, ist zielgerichtete Kommunikation essenziell.

Verfahren zum Bestimmen von Zielgruppen

Je besser man die Adressaten kennt, desto genauer können die eigenen Inhalte an deren Bedürfnisse und Interessen angepasst werden. So erreicht man eine strategische und effektive Kommunikation, die nicht ins Leere läuft und dadurch kosteneffizient wird.

 

Drei Aspekte zur Unterteilung können dabei helfen, Zielgruppen kennenzulernen, festzulegen und die an Ihrem Unternehmen interessierten Personen zuzuordnen.

 

1. Unterscheidung von externen und internen Zielgruppen

Zu den externen Zielgruppen zählen alle Personen, die zunächst keinen Bezug zu Ihrem Unternehmen haben, z.B. Kunden und Anwender, aber auch Journalisten oder Influencer. Je nach Branche und Unternehmen können zudem Zielgruppen in der Politik oder allgemeinen Öffentlichkeit gefunden werden. Interne Zielgruppen umfassen z.B. Mitarbeiter oder Investoren.

 

2. Einteilung B2C und B2B
Wenn man überlegt, für wen die eigenen Produkte und Botschaften interessant sind, ist darüber hinaus die Einteilung in potenzielle (private) Kunden (B2C) sowie Unternehmen (B2B) wichtig.

 

3. Soziodemografische Angaben
Sind die Personen bzw. Unternehmen grob zugeteilt, können Personen anhand ihres Alters, Geschlechts, Berufs, Familienstands aber auch in Bezug auf ihre Lieblingsmedien oder Themen, für die sie sich engagieren, in spezifischere Zielgruppen eingeteilt werden.

 

Die Positionierung der einzelnen Personen und die Gewichtung der Zielgruppen bestimmen schließlich Ihre Themenschwerpunkte und Kommunikationsstrategie.

 

Eindenken in Mr. X: Datenbasierte Personas erstellen

 

Das Erstellen von datenbasierten Personas ist eine Methode, um Zielgruppen klarer voneinander abzugrenzen und kennenzulernen. Hierbei werden Erkenntnisse aus einer qualitativen und quantitativen Recherche zusammengefasst und je Zielgruppe einer fiktiven Person zugeschrieben, der sogenannten Persona. Reale Merkmale und Bedürfnisse einer Zielgruppe werden so reduziert und einer einzigen, fiktiven Person zugeschrieben.

 

Für die Recherche sind unter anderem diese Fragen zentral:

 

  • Welche Bedürfnisse und Wünsche hat die Zielgruppe?
  • Welche Medien konsumieren sie?
  • Wo bestehen eventuelle Vorurteile oder Berührungsängste bei der Zielgruppe gegenüber dem Produkt?
  • Soziodemografie: Wie alt ist die Person? Wo wohnt sie? Hat sie Kinder?

 

Die gesammelten Erkenntnisse werden schließlich in einem übersichtlichen Steckbrief zusammengetragen. Personas sind ein Schlüssel zur Empathie mit der Zielgruppe: Indem Sie sich in das Leben und die Denkweise der Zielgruppe hineinversetzen, können Sie die elementaren Botschaften und Themen dieser erkennen und für die eigene Kommunikationsstrategie einsetzen.

 

Sie haben Rückfragen zum Erschließen von Zielgruppen oder benötigen Unterstützung im Anlegen von Personas? Wir beraten Sie gern. Nutzen Sie unser Kontaktformular, um einen persönlichen Termin zu vereinbaren.

Kommunikation und Krisenmanagement in unsicheren Zeiten

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Der Coronavirus „Covid-19“ ist nun endgültig in Deutschland angekommen und bestimmt unseren Alltag. Coronavirus Symptome lassen sich, abseits der gesundheitlichen Risiken, auch in der aktuellen wirtschaftlichen Lage erkennen. Viele Menschen bangen um Ihre Jobs und Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ein effektives Krisenmanagement zu betreiben.

Jedes Unternehmen sollte einen Plan für die Krisenkommunikation haben

 

Dabei ist es besonders wichtig, zuverlässig zu kommunizieren und schnell zu informieren. So minimiert man existenzbedrohende Folgen und stärkt das Vertrauen von Kunden, Zielgruppen, Partnern, Mitarbeitern und Medien. Eine Notfall-Planung hilft, Chaos und Unsicherheit zu vermeiden. Ein Schlüsselfaktor ist dabei die Öffentlichkeitsarbeit.

 

Wie setzt man eine erfolgreiche Krisen-PR um?

 

Für diejenigen, die aufgrund des Coronavirus bereits unvorbereitet eine Krisensituation erleben, zählt im Moment vor allem Kommunikation und sofortiges Handeln. Die Strategie zur Prävention von negativen Effekten auf ein Unternehmen basiert auf Erreichbarkeit, Transparenz und Flexibilität.

 

Tipps zu PR-Maßnahmen im Rahmen des Krisenmanagements:

 

  • Lassen Sie den Informationsfluss zu allen relevanten Interessengruppen nicht abbrechen. Gewährleisten Sie eine durchgehende Erreichbarkeit und informieren Sie stetig über neue Entwicklungen.
  • Legen Sie Sprecher und Ansprechpartner fest, die jeweils Informationen an die Öffentlichkeit und Medien geben und für Rückfragen zur Verfügung stehen.
  • Bestimmen Sie, wer welche Informationen, wann und über welche Kanäle bekommt.
  • Überlegen Sie sich, welche Fragen z.B. ihre Kunden und Partner bezüglich der aktuellen Lage haben könnten und bereiten Sie entsprechende Antworten vor.
  • Stellen Sie sicher, dass die benötigten Technologien zur Kommunikation vorhanden sind. Wenn Sie präventiv aus dem Home Office arbeiten, können Sie z. B. Plattformen und Tools wie Skype, Microsoft Teams oder Trello für Ihr Krisenmanagement nutzen.
  • Erstellen Sie aktuelle Verteiler und gewährleisten Sie zugängliche Kanäle für die Kommunikation mit Ihren Zielgruppen und den Medien. So können Sie schnell auf Entwicklungen reagieren und in angemessener Form publizieren.

 

Wichtig ist: Krisen können zuvor festgelegte Planungen zwar grundlegend verändern. Vorsichtsmaßnahmen und eine zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit helfen jedoch dabei, diese so gut wie möglich zu überstehen.

 

Sie haben Rückfragen zum Vorgehen in Krisensituationen? Wir beraten Sie gern. Nutzen Sie unser Kontaktformular, um einen Termin zu vereinbaren.

Wenn die Messe ausfällt

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Immer stärker hat das Coronavirus Deutschland im Griff. Ob Internorga, Euregio oder ITB Berlin – Großveranstaltungen wie Messen oder Conventions werden zum Schutz der Bevölkerung abgesagt. Für viele Unternehmen bedeutet dies jedoch, dass mindestens ein Messeauftritt als Marketinginstrument dieses Jahr wegfällt. Wie aber lassen sich Produktneuheiten in Krisenzeiten trotzdem dem Kunden präsentieren?

 

Wenn das Offline-Marketing nicht mehr umsetzbar ist, bleibt der Weg ins Netz. Online-Marketing kann viel weniger als ein Messeauftritt kosten und dennoch genauso effektiv sein. Kombiniert man beispielsweise eine Produktvorstellung auf der eigenen Homepage mit Anzeigenschaltungen in Google, so erreicht man für wenig Geld eine hohe Marketing-Reichweite. Die Möglichkeit mithilfe einer Zielgruppenanalyse die Kampagne auf die eigene Zielgruppe hin zu optimieren, garantiert zudem, dass nur der gewünschte Personenkreis die Anzeigen in seiner Google-Suche ausgespielt bekommt. Fügt man seiner Anzeige darüber hinaus eine Telefonnummer hinzu, haben potenzielle Neukunden direkt die Möglichkeit Kontakt aufzunehmen.

 

Eine solche Strategie lässt sich ebenfalls auf Facebook oder LinkedIn umsetzen. Mithilfe von Werbeanzeigen, die im Verlauf bzw. auf der Startseite der Nutzer angezeigt werden, generiert man Aufmerksamkeit weit über die bekannten Vertriebswege hinaus. Genau wie bei Google lassen sich auch hier Zielgruppen definieren und gezielt Personen ansprechen. In Zeiten der Corona-Krise kann das Online-Marketing entsprechend eine sinnvolle Alternative zum Messebesuch darstellen.

 

Sollten Sie eine Beratung zu Online-Marketing-Maßnahmen wünschen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

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ART-KON-TOR Media in New York / Newstore

Zukunft des Einzelhandels: ART-KON-TOR Media in New York

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40.000 Besucher, über 800 Aussteller, 400 Speaker und 200 Veranstaltungen: In Manhattan trafen sich vergangene Woche bei fast schon sommerlichen 20 Grad die Player und Visionäre des Einzelhandels bei der „NRF Retail‘s Big Show“. ART-KON-TOR Media war in New York dabei.

Hauptthemen und überall sichtbare Schlagworte rund um den Einzelhandel waren MultiChannel, OmniChannel, Internet-of-Things nebst „Devices“, Tracking, Pricing, Analytics, Transactions, Transformation, Order Management u.v.m. Die Aussteller präsentierten hierzu vielfältige Lösungen. So auch unser Kunde Newstore. Unter der Geschäftsführung des ehemaligen Intershop-Gründers Stephan Schambach hat das Unternehmen eine OmniChannel-Technologie entwickelt, die es ermöglicht, im Laden genauso unkompliziert wie im Web einzukaufen.

Newstore
Newstore

Neben aufstrebenden Startups findet man auf der Big Show inzwischen auch große IT Schwergewichte wie Microsoft, HP oder IBM. Man muss jedoch genau hinsehen, um zu erfahren, mit welchen Lösungen sich diese Anbieter im Bereich Retail abheben wollen. Scheinbar sind sie sich noch unsicher in diesem Feld, das sie lange nicht bearbeitet haben.

 

Tatsächlich wird die Digitalisierung im Einzelhandel eher durch neue Firmen mit innovativen Geschäftsideen vorangetrieben. Allen voran Salesforce (Cloud Commerce), die neben einem Millioneninvestment ebenfalls eine Partnerschaft mit Newstore angekündigt haben.

Newstore
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Newstore
Newstore
Newstore

Die kurzweilige Messe bot uns erneut interessante Einblicke in die Welt des Retails sowie die Zukunftstrends der IT-Branche. Wir sind schon gespannt auf das europäische Pendant „EuroShop“ in Düsseldorf im Februar.

Foto: Henry Sowinski / 4. Tech-Fight-Night

4. Tech-Fight-Night präsentiert Zukunftstechnologien

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Schlag auf Schlag wurden vergangene Woche Geschäftsideen für die Technologien von Morgen gepitcht. Zwölf Gründer und Start-ups lieferten sich bei der Tech-Fight-Night vor ausverkaufter Arena einen spannenden Kampf der Argumente, natürlich nicht ohne Boxhandschuhe und Roben. Wir haben die Eventreihe 2016 gemeinsam mit unseren Agenturpartnern ART-KON-TOR und dem TechnologieContor ins Leben gerufen.

 

Champion und Publikumssieger wurde Lutz Eggert von eekabee. Der Jenaer Imker hat einen Selektionsalgorithmus gefunden, um starke und krankheitsfeste Bienen zu züchten. So kann er mit seinem Team in der heutigen Zeit des Insektensterbens Verluste von Bienenvölkern dezimieren. Klasse Idee! Ebenfalls aufs Treppchen kamen Boxmeisters, die gebrauchte Seecontainer zu transportablen Lieblingsorten ausbauen und Polytives, mit ihrer Erfindung umweltfreundlicher, maßgeschneiderter Kunststoffzusätze.

Foto: Henry Sowinski
Foto: Henry Sowinski
Foto: Henry Sowinski

Unser Einsatz für den Erfolg von Start-ups

 

Die Gewinnerteams erhielten Preise im Gesamtwert von 34.000 Euro, darunter jeweils einen PR- und Marketing-Workshop bei uns. Gemeinsam werden wir einen Kommunikationsplan erarbeiten, um den Gründerinnen und Gründern das Durchstarten zu erleichtern. In den letzten Jahren konnten wir bereits verschiedene Start-ups bei ihrem Wachstum begleiten, zum Teil von der Gründung bis zum Exit wie einem Börsengang oder Merger. Wir sind gespannt auf die Themen der Gewinner und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

 

Darüber hinaus erhalten die Siegerteams eine professionelle Strategieberatung sowie eine Finanz- und Rechtsberatung. Den Erfolg des Konzepts zeigten Sandro Beck und Lelia König von Dashbike, die im letzten Jahr ihre Idee für die erste rechtskonforme Dashcam pitchten. Das Team ist inzwischen auf sechs Personen angewachsen und das Design des Serienprototypen steht. „Die Tech-Fight-Night war für uns wie ein Accelerate-Programm in einer Nacht. Ohne die entstandenen Kontakte hätten wir unsere Entwicklung wohl kaum realisieren können“, begeistere sich Sandro.

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Netzwerk-Treffen mit Pommes-Spezialitäten

 

Beim abschließenden Netzwerk-Treffen konnten wir uns mit altbekannten und neuen Investoren vernetzen. Und das bei bester Verpflegung: Es gab eine Vielfalt an Pommes und Snacks von Jenas beliebtem Fastfood-Anbieter Fritz Mitte.

 

An dieser Stelle soll auch den teils langjährigen Sponsoren gedankt werden, ohne deren wir Unterstützung wir das Event sicher so nicht umsetzen könnten: PricewaterhouseCoopers GmbH (pwc), Stadtwerke Jena Gruppe, Sparkasse Jena-Saale-Holzland, bm|t Beteiligungsmanagement Thüringen, Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft (THAK) und das Autohaus Fischer aus Jena und Apolda.

4. Tech-Fight-Night
Holger Fischer, Geschäftsführer des Autohaus Fischer und Sponsor des Publikumspreis
Sponsoren der Tech-Fight-Night
Helden des Alltags

Die Helden des Alltags: Pressearbeit für Humanitäre Einrichtungen

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Bald geht sie wieder los, die Weihnachtszeit. Getreu dem Motto „Nehmen füllt die Hände, Geben füllt das Herz“ steigt in dieser Zeit die Spendenbereitschaft vieler Menschen an. Ob für Kinder- und Jugendhilfen, eine Tierorganisation oder ein Umweltprojekt: An viele Stellen werden wir aufgerufen, Nächstenliebe zu zeigen und an diejenigen zu denken, denen es nicht so gut geht.

Was als Weihnachtsaktion sehr romantisch wirkt, ist für viele gemeinnützige und humanitäre Einrichtungen ein trauriger Dauerzustand. Als „Helden des Alltags“ setzen sie sich täglich für eine bessere Welt ein. Dabei sind sie stets auf finanzielle Mittel angewiesen.

Um regelmäßige Spenden oder die Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer zu erhalten, bedarf es einer kontinuierlichen Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Aufmerksamkeit und Interesse für das eigene Anliegen müssen erzeugt und gehalten werden. Dabei begegnen die Akteure oft der Schwierigkeit, dass sich Engagement nicht wie ein Produkt vermarkten lässt. Häufig bleiben „nur“ Worte und Bilder, um Redaktionen die eigene Dienstleistung oder das Engagement der Freiwilligen näherzubringen.

 

Aufmerksamkeit durch Events

 

Es bietet sich für Vereine, humanitäre Einrichtungen und Organisationen daher an, regelmäßig Aktionen und Events zu veranstalten, die mit Pressearbeit begleitet werden. Die lokalen Redaktionen und Medienvertreter werden eingeladen und somit direkt in das Geschehen integriert. Live dabei zu sein, überzeugt neben den Redaktionen auch deren Leserschaft, da ein authentischer Einblick gegeben wird.

Anlässe können z. B. Spendenübergaben, Preisverleihungen, Start eines (Förder-/Integrations-/Tier-/Umwelt-)Projekts, Vereinsjubiläen, sowie saisonale Aktionen (Oster-/Sommer-/Weihnachtsfeier) sein.

Eine weitere Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit der Presse zu erhalten, sehen wir im Ausrichten von Pressekonferenzen und deren Live-Übertragung im Internet. Dadurch werden Interessengruppen auch über weite Distanzen erreicht. Durch das Stellen von Fragen oder Hinterlassen von Kommentaren ermöglicht die Live-Übertragung eine aktive Teilnahme am Diskurs im Anschluss an eine Pressekonferenz. Für die Redakteure, die nicht live dabei sein konnten, fasst eine Pressemitteilung mit ergänzendem Bildmaterial die zentralen Punkte zusammen.

 

Dialog schafft Vertrauen

 

Glaubwürdigkeit entsteht, wenn eine Organisation persönlich und regelmäßig mit der Öffentlichkeit interagiert. Hierbei nehmen Sozialen Medien wie Facebook, Instagram oder Twitter einen immer höheren Stellenwert ein. Neben ihrer Funktion als News-Verbreitungskanal können sie zum direkten Austausch mit den eigenen Zielgruppen genutzt werden.

Eine immer beliebtere Methode ist dabei die Zusammenarbeit mit Markenbotschaftern, die in diesem Zusammenhang auch Influencer genannt werden. Viele Prominente arbeiten vergünstigt oder gänzlich kostenfrei für einen guten Zweck. Wichtig ist, dass sie sich mit der der Botschaft der Organisation identifizieren und authentisch auftreten. So wird neue Aufmerksamkeit erreicht. Und genau hierin liegt der Mehrwert für Verbände, Organisationen und humanitäre Einrichtungen: Im neu gewonnenen Interesse der Öffentlichkeit sowie ihrer Mitmenschen, denn gemeinsam erreicht man meistens mehr.

Unterstützung im Alltag
Friendship, soziales Engagement